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Über Franchising

Über Franchising

Es gibt drei Arten, sich selbständig zu machen: Betriebsgründung, Betriebsübernahme und Franchising. Franchising liegt weltweit und in Österreich stark im Trend. Vielfach nennen Franchise-Nehmer als Beweggrund für Ihre Entscheidung, dass sie im Franchising zwar selbständige Unternehmer sind und dennoch eingebettet in ein System, wo ein starkes Miteinander gelebt wird. Eine Marke ist aufgebaut und der Jungunternehmer steigt in etablierte Abläufe ein und muss nicht selbst alles alleine aufbauen.

Die aktuelle Studie, die der Österreichische Franchise-Verband gemeinsam mit der WKO beauftragt hat, ergibt, dass der Wirtschaftszweig Franchising in Österreich weiterhin stark wächst. Auch die befragten Franchise-Partner fühlen sich offenbar in Ihrer Entscheidung für diesen Unternehmensweg bestätigt.

Franchising ist jung und dynamisch

Dass die blühende Franchise-Szene ein eher junger Wirtschaftsspross ist, zeigt sich darin, dass 80% der Systeme erst seit dem Jahr 2000 oder später auf dem österreichischen Markt tätig sind.

Franchising ist überwiegend österreichisch

Für viele auch vielleicht überraschend: Franchising ist auch eine österreichische Spezialität, denn 60% der aktiven Systeme wurden in Österreich gegründet.

Blick auf ein durchschnittliches System

Im Durchschnitt verfügt ein Franchise-System in Österreich über 25 Standorte und 18 Franchise-Nehmer, wovon etwa ein Viertel weiblich ist.

Jedes System beschäftigt im Schnitt 239 Mitarbeiter, wovon etwa 14% in der Franchise-Zentrale tätig sind.

Kosten & Gebühren wenig gestiegen

Die durchschnittliche Investitionssumme für einen Franchise-Nehmer beträgt zum Start knapp über 120.000.- EUR, die Einstiegsgebühr im Schnitt 12.869.- EUR. (mehr als die Hälfte unter € 10.000,-)

An laufenden Gebühren zahlt ein Drittel der Franchise-Nehmer eine fixe Franchise-Gebühr, die im Monat durchschnittlich 515.- EUR beträgt.

Weitere 78% der Franchise-Nehmer zahlen darüber hinaus umsatzabhängige Franchise-Gebühren (im Schnitt 10% des Umsatzes). Dazu kommen für 70% der Franchise-Nehmer umsatzabhängige Umlagen für Werbung, IT und sonstige Leistungen der Franchise-Zentrale.

Angestellte oder Unternehmer werden Franchise-Partner

Über drei Viertel der Franchise-Nehmer starten aus einer unselbständigen Beschäftigung in die Selbständigkeit im Franchising, ein knappes Viertel war hingegen bereits außerhalb des Franchisings selbständig. Vor Gründung verfügt der durchschnittliche Franchise-Nehmer über knapp 20 Jahre Berufs- und 14 Jahre Branchenerfahrung.

Erfüllter Wunsch: Freude an der Arbeit und eigene/r Chef/in sein!

Die wichtigsten Motive für eine Selbstständigkeit sind Unabhängigkeit bzw. der eigene Chef zu sein, mehr Freude an der Arbeit sowie neue Herausforderungen zu finden und eigene Ideen zu verwirklichen.

Für die Wahl einer Selbständigkeit als Franchise-Nehmer motiviert insbesondere die Möglichkeit von der Partnerschaft mit dem Franchise-Geber zu profitieren sowie ein erprobtes Konzept und eine bekannte Marke nutzen zu können.

„Grafik Franchising in Ö im Überblick“ (PDF)